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Provinzkapitel 2010
Vom 29. August bis 2. September fand in Steinerskirchen das Provinzkapitel statt. In einer sehr mitbrüderlichen Atmosphäre wurde unter anderem über die Realität, die Erwartungen
und die Verfügbarkeit gesprochen. P. Walter Licklederer wurde für weitere drei Jahre zum Provinzial gewählt. Auf dem Foto ist er mit P. Generalsuperior Mark McDonald zu sehen, der während des Treffen mit uns war.

Pilgerfahrt nach Issoudun
"Auf den Spuren von P. Chevalier" waren sechs Leute aus Bayern und Österreich unterwegs. Unsere Reise führte uns an die Orte, an denen P: Chevalier, der Gründer der Herz-Jesu-Missionare aufwuchs und gewirkt hat.

V.l.: P. Provinzial Walter Licklederer, Benedikt Zinger, P. Stenly Pondaag, Sr. Petronilla Tembler MC, P. Franz Purainer, P. Manfred Oßner

Die Basilika in Issoudun. Ein Zentrum der Herz-Jesu-Verehrung; Wallfahrtsort zu Unserer Lieben Frau vom Heiligsten Herzen Jesu.
Treffen der europäischen Provinziale in Steinerskirchen
Einmal jährlich treffen sich die Provinziale. In diesem Jahr war unsere Ordensprovinz Gastgeber in Steinerskirchen. Der Austausch unter den Provinzen - auch über gemeinsame Projekte - ist hilfreich. Neben den Besprechungen tut auch das mitbrüderliche Zusammensein gut. Mit dabei beim Treffen waren auch P. General Mark McDonald und Generalassistent P. Faustino aus Rom.
Beim abschließenden freien Tag stand ein Besuch
der KZ-Gedächtnisstätte Dachau, eine Eucharistiefeier in der Karmelkapelle und ein Besuch Augsburgs auf dem Programm. Das Foto zeigt die Teilnehmer in Steinerskirchen.

Besuch von P. General Mark McDonald
Während seines offiziellen Besuches
in unserer Provinz hat P. Mark alle Häuser besucht.
Das Foto zeigt ihn, wie er in unserem Haus in Innsbruck äußerst interessant über Neues aus der weltweiten Ordensgemeinschaft erzählt. Als Verantwortlicher von etwa 1900 Mitbrüdern ist er darum bemüht, die Einheit zu stärken und unserer Spiritualität
neue Impulse zu verleihen.
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Treffen der Eltern einiger jüngerer Mitbrüder
Am 4. März trafen sich die Eltern einiger jüngerer Mitbrüder in Rebdorf. Eine Gelegenheit, sich wieder zu sehen oder sich neu kennenzulernen. Gemeinsam haben sie sich unsere digitale Präsentation angesehen; nach dem Besuch der Kloster- und Pfarrkirche
haben wir noch miteinander gebetet und waren dann zum Mittagessen mit der Rebdorfer Kommunität eingeladen. Nachmittags schloss ein Ausflug zum Wallfahrtsort Bergen das Programm ab.
Auf dem Foto von links:
Die Eltern von Br. Christian Lucya, die Mutter von P. Manfred Oßner, die Mutter von P. Rolf Biegler und die Eltern von P. Michael Huber

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Abschied von P. Hertanto
Am 8. Februar flog Hertanto nach Indonesien zurück. Der Abschied am Innsbrucker Flughafen war nicht leicht. Hertanto hat uns gut getan in den vergangenen Jahren, in denen er in unserer Hausgemeinschaft
lebte. Herzlichen Dank für die Herzlichkeit und Mitbrüderlichkeit. Wir wünschen ihm Gottes Segen für seine neue Aufgabe in seiner Heimatprovinz Indonesien.

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Doktortitel für P. Hertanto
Am 27. Januar hatte P. Hertanto seine Abschlussprüfung. Diese hat er mit Summa cum Laude bestanden und darf sich nun Doktor der Theologie nennen.
Auf dem Foto ist er zusammen mit seinem Doktorvater, Univ.-Prof. Józef Niewiadomski zu sehen, der ihn während seines Doktorates umsichtig begleitet hat.
P. Hertanto
wird bald nach Indonesien abreisen. Wir gratulieren ihm zu seinem Studienabschluss und wünschen ihm Gottes Segen für die Zukunft.

Weihnachtstreffen
Es ist eine gute Tradition, dass sich die Mitbrüder während der Weihnachtszeit in einem unserer Häuser treffen. Dieses Jahr waren wir vom 3.-5. Januar in unsere Hausgemeinschaft Doanuwörth eingeladen. Es tat den 26 Teilnehmern gut, einfach zusammen zu sein, sich auszutauschen
und miteinander Liturgie zu feiern. Am 4. Januar stand ein Ausflug auf dem Programm, der uns nach Kaisheim, zum Kirchlein Heidebrünnl und zur Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding führte.
Das Foto zeigt uns in Kaisheim, wo wir einer Sternsingergruppe begegnet sind.

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Adventbeginn
In allen unseren Häusern wurden mit dem Adventbeginn die Adventkränze und -gestecke gesegnet. Das Foto zeigt die Kränze und Gestecke der Innsbrucker Gemeinschaft. Während der Vesper wurden sie gesegnet. Wir wünschen allen unseren Freunden und Wohltätern einen gesegneten Advent und ein hoffnungsvolles Warten auf die Ankunft des Herrn.

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Einweihung der Energiezentrale in Steinerskirchen
Nach einer mehrmonatigen Bauzeit haben die Herz-Jesu-Missionare in Steinerskirchen eine völlig neue Energieversorgung. Ende Oktober weihte Pater Provinzial Walter Licklederer den Neubau ein. Kernstück ist die Hackschnitzelanlage, sie wird in Zukunft das Bildungshaus „Oase“, die Kirche und die übrigen Ordensgebäude mit Wärmeenergie versorgen. Das Bauvorhaben hat Modellcharakter und wurde von drei Bistümern unterstützt. Bei einem kleinen Festakt bedankte sich Superior P. Anton Ringseisen herzlich und unterstrich, dass das Projekt nicht ohne Mittel aus Augsburg, München und Eichstätt hätte verwirklicht werden können. Die „Oase“ profitiert von der sogenannten Umwelt-Allianz, die die bayerischen Diözesen mit der evangelischen Landeskirche und dem Freistaat unterzeichneten, um Umweltprojekte in deren Strukturen zu forcieren.
Zudem mit großflächigen Solarkollektoren und Fotovoltaikpaneelen versehen, wurde der Bau mit den neuesten Techniken ausgestattet. Die beiden Brennkessel verfeuern Hackschnitzel, wodurch eine Energieausbeute von je bis zu 150 Kilowattstunden erreicht wird. Bei seinem informativen wie amüsanten Vortrag stellte Wolfgang Rüppel die Beweggründe für die Investition und die wichtigsten Daten vor. Rüppel, Bauleiter und Mitglied im Oasenleitungsteam, unterstrich, dass man schon lange auf diese Neuerung gewartet habe, um das Umweltkonzept von Steinerskirchen einen großen Schritt weiter zu entwickeln. Mit einem schelmischen Unterton bemerkte er aber: „Wir haben den Vorteil, dass wir jetzt so heizen, wie die meisten Oasen-Besucher eh schon immer geglaubt haben, das wir heizen! So gut ist also unser Image - wir hätten uns ja fast den Aufwand sparen können!“ Dass dieser Aufwand aber sinnvoll ist, wird klar, wenn nun die bislang 55.000 Liter Öl pro Jahr durch den nachwachsenden Brennstoff Holz ersetzt werden können. Mit circa 70 Hektar eigenem Wald und dem Ziel, Holz aus kirchlichen Pfründewäldern zuzukaufen, werden pfarrliche Forste als Energiereservoir für kirchliche Einrichtungen in den Blick genommen. Ein Modell, das es so noch nicht konsequent umgesetzt gibt.

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Erste Profess von Frater Bartosz Edward Bas
Es tut gut, wieder einmal so ein Fest begehen zu dürfen. Frater Bartek kommt aus Gdynia/Polen. Acht Verwandte von ihm machten sich auf die lange Reise und waren einige Tage unsere Gäste in der Innsbrucker Hausgemeinschaft, wo Bartek auch sein Noviziatsjahr machte. Zur Eucharistiefeier am 18. Oktober in der Hauskapelle kamen auch viele Mitbrüder aus Bayern und Österreich, sowie Freunde und Ordensleute aus Innsbruck. Frater Bartek legte seine Gelübde ab vor P. Provinzial Walter Licklederer.

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Ab 1. Oktober 2009 ist P. Heinz Lemmer neuer Superior in Innsbruck. Er war viele Jahre Religionslehrer in unserem Gymnasium in Salzburg-Liefering. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen Dienst in Innsbruck. Und seinem Vorgänger, P. Anton Karg, danken wir für die vergangenen zehn Jahre, in denen er die Hausgemeinschaft geleitet hat.
P. Anton Karg P. Heinz Lemmer
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Für die Gestaltung der Monatswallfahrt in Maria Puchheim wurden wir Herz-Jesu-Missionare eingeladen. Nach dem Rosenkranz war eine Euchariestiefeier zum Thema "Geliebt sei überall das Heiligste Herz Jesu", dem Motto unserer Ordensgemeinschaft. Anschließend gestalteten wir die Anbetungsstunde mit Abschlussandacht. Zeitgleich wurde im Jugendraum mithilfe der digitalen Präsentation unsere Gemeinschaft vorgestellt.

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Am 2. Juli wurde der Gottesdienst aus der Wallfahrtskirche Maria Kichental auf ORF und ZDF um 9.30 Uhr übertragen. P. Karl Unger feierte die Heilige Messe.
Nach dem Gottesdienst riefen viele Menschen aus Deutschland und Österreich an und bedankten sich über die schöne Feier. Chor und Bläserensemble von St. Martin, das Mitfeiern der Gläubigen und überhaupt die sehr ansprechende Feier wurden gelobt. Wir freuen uns, dass durch dieses Messfeier der Glaube vieler gestärkt wurden, die oft aus Alters- oder Gesundheitsgründen regelmäßig die Fernsehgottesdienste verfolgen.


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P. Anton Karg konnte am 26. Juli in Innsbruck sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiern. Bereits zuvor hatte er am gleichen Tag bei einer Almmesse in Fendels dieses fest begangen Und schon eine Woche vorher war das fest in seiner Heimatgemeinde. Noch einmal wird er feiern: am Fest der Kreuzerhöhung in Donauwörth, wo er 40 Jahre lang tätig war.

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Br. Christian Lucya hat für weitere zwei Jahre sein Ja zu unserer Ordensgemeinschaft und zu einem Leben in der Nachfolge Christi gesagt. Die Feier fand im Rahmen einer Vesper in unserer Niederlassung Steinerskirchen statt, wo Br. Christian im Besinnungshaus OASE vor allem in der Jugendarbeit und bei Orientierungstagen mit Schulklassen wirkt.
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